Wir haben schon fünf Weingüter gebaut. Wir müssen nicht fragen, was ein Prädikat ist.
Website und Onlineshop für Weingüter — von der Terrassenmosel bis zur Saar.
Websites und Online-Shops für Winzer — mit den Besonderheiten, die dazugehören. Altersprüfung, Grundpreis je Liter, Versand mit Glasbruchrisiko. Und seit Dezember 2023 die Nährwertangaben, die auch im Shop stehen müssen.
Das eigentliche Problem
Ein Weingut verkauft anders als ein Onlineshop für Turnschuhe. Der Umsatz hängt an Stammkunden, die seit Jahren dieselben Lagen bestellen. An Besuchern, die nach der Probe zwei Kisten mitnehmen und später nachbestellen wollen. An der Jahrgangsvorstellung, dem Weinfest, dem Weihnachtsgeschäft.
Was daraus folgt: Der Shop ist kein Selbstzweck. Er muss den Weg abbilden, den der Kunde ohnehin geht — nur eben auch dann, wenn er nicht vor Ort ist.
Die meisten Weingut-Websites, die wir übernehmen, sind an diesem Punkt gescheitert. Nicht am Design. Daran, dass die Bestellung umständlicher war als ein Anruf.
Wir arbeiten an der ganzen Mosel — von der Terrassenmosel bei Winningen und Kobern-Gondorf über die Mittelmosel um Cochem, Zell und Bernkastel bis nach Trier, Saar und Ruwer.
Die Verordnung, die viele übersehen
Seit dem 8. Dezember 2023 gilt die EU-Verordnung 2021/2117: Weine brauchen eine Nährwertdeklaration und ein Zutatenverzeichnis. Betroffen ist alles ab Jahrgang 2024.
Die meisten Winzer haben das für das Etikett gelöst, oft per QR-Code. Was dabei untergeht: Die Pflicht gilt auch für den Shop. Wenn Wein direkt beim Endverbraucher bestellt wird — online, telefonisch, per Mail — müssen die Angaben auch dort stehen. Ebenso in Preislisten.
Und beim E-Label selbst gibt es eine Bedingung, die technisch wird: Es darf keine Marketinginhalte tragen und keine Nutzerdaten erheben oder nachverfolgen. Wer das über ein Standard-Tracking löst, verstößt gegen die Verordnung.
Wir bauen das so, dass es hält.
Was ein Weinshop können muss
- Altersprüfung beim Bestellvorgang, die nicht nervt
- Grundpreis je Liter nach Preisangabenverordnung — ein Klassiker, den viele Shops falsch haben
- Versand mit Gewicht und Bruchrisiko, gestaffelt nach Flaschenzahl
- Nährwerte und Zutaten je Wein, gepflegt statt nachgereicht
- Verpackungsregister LUCID und die Angaben, die dazugehören
- Saisonlogik für Jahrgangsvorstellung, Feste, Weihnachtsgeschäft
Und dann der Rest
Wer ein Weingut hat, hat selten nur ein Website-Problem.
Die Bilder fehlen, weil niemand Zeit zum Fotografieren hat. Der Google-Eintrag ist seit Jahren unverändert. Das Etikett soll neu, aber der Druckerei fehlen die Daten. Und irgendwo liegt ein Ordner mit Fotos vom letzten Fest, die nie jemand verwendet hat.
Wir machen das mit: Produktfotografie, Content für Social Media, Branding und Druckvorstufe. Aus einer Hand, weil es sonst niemand koordiniert.
Fünf Weingüter, namentlich.
Was Winzer zuerst fragen.
Wir kommen vorbei.
Mosel und Mittelrhein sind bei uns Nachbarschaft. Erstgespräch gern im Weinkeller.




